Was ist ein Ultrabook?

Ultrabooks sind schicke, leichte und gleichzeitig leistungsfähige Laptops, welche die neuste Technik in einem sehr kompakten, meistens aus hochwertigen Materialien wie Aluminium-Magnesium gefertigten Gehäuse vereinen.

„Ultra“ bedeutet „im höchsten Maße übertreffend“. In Ultrabooks werden Hightech-Komponenten auf engstem Raum komprimiert eingebaut. Deshalb übertreffen die Ultrabooks im Vergleich ihre Hardware-Verwandten wie Laptops und Notebooks in den meisten Kategorien bei Weitem.

Es ist also kein Zufall, dass immer mehr Menschen diese Geräteklasse für sich als Begleiter für ihren Lifestyle, Bussiness, Studium oder mobiles Arbeiten entdecken und in ihrem Alltag nicht mehr missen wollen.

Demo Video eines Lenovo Yoga 910 Ultrabook

Das Wichtigste in Kürze

Ultrabooks sind:

Ultrabooks sind leichte, dünne, schicke Geräte, die sich gut für Menschen eignen, die das Gerät oft mobil nutzen wollen, Wert auf Akkulaufzeit legen und nicht auf Leistung und Style verzichten wollen.

Ultrabooks teilen sich in drei Gerätetypen

Ultrabooks teilen sich grob in drei Gerätetypen:

  • Die erste Gruppe der Ultrabooks, die sich nur im Laptop-Modus nutzen lassen (sprich mit der Tastatur und dem aufgestellten Display) wird langsam aber sicher von den nachfolgenden zwei flexibler einsetzbaren Gerätetypen vom Markt verdrängt.
  • Die Geräte des Typs „Convertible„ sind dank ihrer Scharniertechnik als ein Laptop (mit Tastatur) aber auch als ein Tablet (mit Touchscreen) einsetzbar.
  • Als „Detachable„ bezeichnet man ein Ultrabook, bei dem das Display vollständig von der Tastatur trennen und so als ein normales Tablet nutzen lässt.

Die Ultrabooks aus der ersten Kategorie haben im Vergleich zu den anderen zwei meistens keinen Touchscreen, dafür aber oft einen matten Bildschirm, mit dem die Arbeit im freien und/oder bei viel Sonnenlicht erleichtert wird.

Der Preis

Der Preis eines Ultrabooks liegt im Vergleich zu einem normalen Laptop meistens etwas höher, da die verbauten Komponenten den neusten Intel-Richtlinien entsprechen und gleichzeitig performant und sparsam sein müssen. Auch werden für die Herstellung der Ultrabooks meistens bessere und hochwertige Materialien wie Magnesium und Flugzeugaluminium eingesetzt.

Vor- und Nachteile eines Ultrabooks im Vergleich zu ähnlichen Gerätearten

Vorteile von Ultrabooks

  • Schickes Aussehen – Ein Ultrabook sieht im Vergleich zu normalen Laptops und Subnetbooks viel edler aus.
  • Geringes Gewicht – Die Ultrabooks sind auf Leichtigkeit und einfachen Transport ausgelegt. Dadurch eignen sich diese im Vergleich zu anderen Computerarten viel besser zur Mitnahme und für mobiles Arbeiten.
  • Platzsparend – Ein Ultrabook hat geringe Abmessungen und ist im Vergleich zu Laptops viel schmaler.
  • Qualität der Materialien und Verarbeitung ist auf sehr hohem Niveau.
  • Akkulaufzeit – Im Vergleich zu einem normalen Laptop übersteht ein Ultrabook auch einen Arbeitstag ohne Steckdose.
  • Schnelle Bereitschaft – Um den Namen „Ultrabook“ tragen zu dürfen, muss das Gerät lt. Definition von Intel, Tablet-ähnlich schnell aus dem Standby-Modus aufwachen.
  • Stromsparend – Dank der neusten Intel-Prozessoren sind die Ultrabooks sehr stromsparend und werden nie unangenehm warm.
  • Unterschiedliche Nuntzungsmodi – Im Vergleich zu Laptops oder Tablets können die meisten Ultrabooks in vielen anderen Modis benutzt werden (z.B. als Laptop, als Tablet, als Präsentationsgerät in Form eines Zeltes etc.).

Nachteile von Ultrabooks

  • Kein DVD-Laufwerk – Bedingt durch die geringe Höhe der Ultrabooks gibt es meistens zwar kein eingebautes CD/DVD-Laufwerk, dieses kann aber bei Bedarf problemlos durch ein externes USB-Laufwerk ausgeglichen werden.
  • Schnittstellen – Im Vergleich zu den normal großen Laptops, haben Ultrabooks kompaktgrößenbedingt meistens weniger Schnittstellen. In vielen Fällen können fehlende Schnittstellen durch Adapter nachgerüstet werden.
  • Aufrüstung – Der Tausch oder Aufrüstung der Komponenten ist bei Ultrabooks im Vergleich zu ihren größeren Geschwistern schwieriger und muss oft vom Fachmann durchgeführt werden.
  • Gaming-Performance – Die Hardware der Ultrabooks kann zwar bei Bedarf hochtakten und ist für alle Aufgaben im Alltag mehr als ausreichend. Für die neusten, anspruchsvollen 3D-Spiele fehlt aber meistens eine leistungsfähige, dedizierte Grafikkarte. Es gibt aber auch Ultrabook-Geräte, die für 3D-Anwendungen und 3D-Gaming geeignet sind – weil sie z.B. eine dedizierte Grafikkarte haben oder mit einer externen Grafikkarte nachrüstbar sind. Diese Geräte sind aber nicht so verbreitet.

Wofür möchtest Du das Ultrabook hauptsächlich benutzen?

Was ist ein Ultrabook?

Es ist, wie bei fast allen Gerätetypen, so auch bei Ultrabooks, schon vor dem eigentlichen Kauf, sehr wichtig zu wissen, für welchen Zweck das Gerät später eingesetzt werden soll. Denn ein Ultrabook welches eher für’s stationäre Arbeiten ausgelegt ist, sollte ganz andere Komponenten und Eigenschaften besitzen (Größe, Performance), als ein Ultrabook welches im Vergleich dazu, eher für die bessere Mobilität geeignet ist (Gewicht, Laufzeit).

Selbstverständlich gibt es Ultrabooks zu kaufen, welche alle oder die meisten Eigenschaften und Funktionen hervorragend in sich vereinen und so für die meisten Einsatzgebiete geeignet sind. In unserem Ultrabook Vergleich findest du solche Geräte in der Kategorie „Allrounder„. Diese Geräte sind aber im Vergleich zu anderen Ultrabooks meistens doch recht teuer.

Ultrabook – Was ist drin was ist dran

Was zeichnet ein Ultrabook aus

Ultrabooks sind im Vergleich zu anderen Computergeräten, noch recht neue, moderne Geräteart, die aber die anderen Geräte wie Laptops zunehmend vom Markt verdrängt, weil immer mehr Menschen die Vorteile eines Ultrabooks im Vergleich zu Notebooks, wie die auf engstem Raum gebündelte Performance und hochwertige Materialien, zu schätzen wissen.

Ultrabook - Lenovo Yoga 900 - Seitlich 2 - 640px - Schatten

Der Name und die Geräteart „Ultrabook“ wurde von Intel im Jahr 2011 eingeführt und ist ein eingetragenes Warenzeichen von Intel. Wollen die Hersteller wie Acer, Asus, HP, Lenovo, Dell usw. den Markennamen „Ultrabook“ für ihre Geräte verwenden, so müssen diese Geräte eine Reihe von Intel festgelegten Anforderungen erfüllen.

Die Ultrabooks müssen folgende Kriterien erfüllen

Um als Ultrabooks gelten zu dürfen, müssen die Geräte folgende Intel-Richtlinien erfüllen:

  • Schnelle Arbeitsbereitschaft – Das aufwachen aus dem StandBy-Modus muss vergleichbar einem Tablet sein.
  • Hohe Performance – Die Geräte enthalten schnelle und aktuelle Hardware-Komponenten, um für alle Einsatzszenarien (außer vielleicht für das Hardcore-Gaming) gerüstet zu sein.
  • Akkulaufzeit – Ultrabooks sind auf lange Akkulaufzeiten optimiert. Der Akku eines Ultrabooks muss lt. Intels Vorgabe mind. 6 Stunden während der Wiedergabe eines Full-HD Videos und mind. 9 Stunden im Leerlauf durchhalten, bevor die Lichter ausgehen.
  • WiDi – „Intel Wireless Display – Mit dieser Technologie ist es möglich den Bildschirminhalt an kompatible Geräte per WLAN zu übertragen.
  • Touchscreen – Seit 2013 gehört das Touchscreen bei den Ultrabooks zum Pflichtprogramm, um ein Gerät als Ultrabook bezeichnen zu können.
  • USB-3.0 – In dem Ultrabook muss mindestens ein USB-3.0 Port vorhanden sein.
  • Sprachsteuerung – Für die Spracheingaben muss ein Zwei-Wege-Mikrofon verbaut sein.

Interessant
Das im Jahr 2008 von Apple produzierte Notebook „MacBook Air“ wurde aus markenrechtlichen Gründen nicht als Ultrabook bezeichnet, obwohl das Gerät alle von Intel aufgestellten Anforderungen erfüllte, um den Markennamen „Ultrabook“ tragen zu dürfen.

Ultrabook Vergleich mit verwandten Gerätearten

Die Ultrabooks haben zwar viele Ähnlichkeiten im Vergleich zu ihren „Artgenossen“, es existieren aber auch relevante Unterschiede, die in die Kaufentscheidung einfließen sollten. In diesem Kapitel zeige ich Dir mit welchen Eigenschaften sich die Ultrabooks von anderen Geräten abgrenzen.

Ultrabook Vergleich mit Tower-PC

Ultrabook - PC, Monitor

Was die Leistung angeht, brauchen sich die meisten Ultrabooks nicht hinter den Workstations bzw. hinter den Tower-PCs zu verstecken. In einigen Situationen ist die Performance eines Ultrabooks gegenüber einem Tower-PC klar überlegen. Das ist z.B. – dank der optimierten Hardware – beim Aufwachen aus dem Standby- und Eintritt in den Bereitschafts-Modus der Fall.

Ein Ultrabook kann außerdem beim Stromsparen, Mobilität bzw. Steckdosenunabhängigkeit und Design im Vergleich zum PC punkten.

Ein Tower-PC kann im Unterschied zum Ultrabook sein volles Potenzial in den Bereichen Gaming, Aufrüstung Tuning und Anschlussmöglichkeiten voll entfalten, ist aber auch Stromhungrig und im Vergleich zu einem Ultrabook nur für einen festen Aufstellplatz mit mehr Fläche geeignet, denn die Peripherie, die ja beim Ultrabook im Gerät selbst eingebaut ist, muss bei einem PC extra angeschlossen werden.

Ultrabook Vergleich mit Laptops/Notebooks

Ultrabook - Laptop

Die Notebooks bzw. Laptops sind den Ultrabooks sehr ähnlich, da Ultrabooks auf der virtuellen Evolutionsleiter zwar etwas weiter, aber eben nicht sehr weit entfernt als Notebooks stehen.

Die Ultrabooks sind im Grunde Laptops die mit Tablets gekreuzt und deren positiven Eigenschaften übernommen wurden.

Ultrabooks sind im Vergleich zu Laptops leichter, schmaler, halten länger ohne Steckdose durch, haben fast alle einen Touchscreen und sehen meistens viel schicker aus als ihre dickeren, meist in schwarz gehaltenen Kollegen.

Die Laptops dürfen dafür mit einem optischen Laufwerk und viel mehr Anschlussmöglichkeiten glänzen (LAN, VGA etc.), da viele Anschlüsse bei den Ultrabooks, zwecks Gewichts- und Gerätegrößenoptimierung weg rationalisiert und nur noch die nötigsten bzw. die gängigsten Schnittstellen eingebaut werden.

Ultrabook Vergleich mit Subnotebooks

Ultrabook - SubNotebook

Subnotebooks sind besonders kleine und leichte Notebooks meistens der Größen 10 Zoll bis 13 Zoll. An dieser Stelle hören die Gemeinsamkeiten zu den Ultrabooks auch schon auf.

Die Subnotebooks haben meistens geringe Displayauflösung, recht schwache Rechenleistung und ein kurzes Durchhaltevermögen was die Akkuleistung betrifft. Aufgrund der schwachen Komponenten und eher weniger hochwertigen Gehäusematerialien, fällt der Preis meistens erfreulich niedrig aus.

Diese Geräteart eignet sich hauptsächlich gut für Internetsurfen und Textverarbeitung.

Ultrabook Vergleich mit Tablets

Ultrabook - Tablet

Die Tablets bzw. Tablet-PCs sind flache, leichte Geräte, die per Touchscreen bedient werden und in die meistens ein ARM- und kein Intel-Prozessor eingebaut ist.

Die Ultrabooks und Tablets haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die schmale Bauhöhe, das geringe Gewicht (auch wenn die Ultrabooks etwas schwerer und größer im Vergleich zu Tablets sind), die Fähigkeit sehr schnell Betriebsbereit zu sein, lange Akkulaufzeiten und bei den neueren Modellen die Möglichkeit das Gerät per Bildschirmberührung (Touchscreen) zu steuern. Mittlerweile gibt es auch Ultrabook-Modelle auf dem Markt, die z.B. durch das umklappen des Bildschirms (Convertible) oder durch die Trennung des Bildschirmes von der Tastatur (Detachable), ein Tablet ähnliches Handling bieten.

Die Unterschiede eines Ultrabooks im Vergleich zum Tablet sind folgende. Die Ultrabooks sind etwas schwerer als Tablets. Der Bildschirm des Ultrabooks ist größer. Tablets haben nur eine Softwaretastatur und sind deshalb für längeres Arbeiten bzw. Tippen nur bedingt geeignet. Die Intel-Prozessoren ermöglichen den Ultrabooks eine viel bessere Performance im Vergleich zu Tablets, so dass auch den rechenintensiven Anwendungen (z.B. dem Videoschnitt, 3D-Spielen, Musik-Transcoding etc.) nichts im Wege steht. Zu guter Letzt ist auf den meisten Ultrabooks das Microsoft Windows als Betriebssystem installiert, welches vom PC respektive Laptop den gewohnten Umgang und Arbeiten mit Programmen ermöglicht.

Die Vorteile einzelner Gerätearten zusammengefasst im Vergleich

Ich hoffe Dir mit diesem Vergleich der Vorteile die Gerätewahl etwas erleichtern zu können.

  • Ultrabook
    • Leistung
    • Sehr gutes mobiles Arbeiten
    • Akkulaufzeit
    • Gewicht & Größe
    • Edel & Schick
    • Hybridanwendung (Tablet/Präsentation/Notebook mit Hilfe der Detachable-Funktionalität bzw. der 360-Grad Scharniere der Convertibles)
    • Zügige Betriebsbereitschaft
    • Touchscreen-Bedienung (bei Bedarf)
    • Hi-Tech Komponenten und Materialien
  • Tower-PC
    • Gaming
    • Performance
    • Aufrüstung
    • Tuning
    • Anschlüsse
    • Bildschirmgröße (durch den notwendigen Anschluss eines Monitors)
  • Laptop
    • Performance
    • Ortsunabhängiges Arbeiten
    • Anschlüsse
    • Optisches Laufwerk (z.B. DVD-Brenner)
  • Subnotebook
    • Mobil
    • Gewicht & Größe
    • Preis
  • Tablet
    • Sehr mobiler Einsatz
    • Größe & Gewicht
    • Touchscreen-Bedienung
    • Immer im Stand-By, dementsprechend sofort betriebsbereit

Welches Ultrabook passt zu Dir?

Ein Ultrabook ist nicht unbedingt ein für Dich passendes Ultrabook.

Es ist wichtig, schon vor dem Kauf zu entscheiden, welche Kriterien für Dich entscheidend sind, und auf welche Du evtl. verzichten könntest, um nicht unnötig Geld dafür auszugeben.

Einige Beispiele, welche, wie in diesem Fall, sehr unterschiedlichen Zielgruppen zeigen und den Ultrabook Vergleich verdeutlichen sollen:

  • Stationärer Einsatz:
    • Das Ultrabook soll als schicker und platzsparender Ersatz für eine Workstation bzw. einen Tower-PC, meistens zu Hause, genutzt werden.
    • Die Akkulaufzeit ist nicht wichtig.
    • Dafür sollte die Leistung auf hohem Niveau liegen.
    • Das Gewicht des Ultrabooks ist eher irrelevant.
    • Die Leuchtstärke des Displays ist nicht „kriegsentscheidend“.
    • Die Abmessungen und die Displaygröße dürfen durchaus größer ausfallen, mehr Anschlüsse und leistungsfähigere Komponente bieten, und somit im Vergleich zu den kleinen, leichten, mobilen Ultrabook ein bequemeres Arbeiten ermöglichen.
  • Mobiles Arbeiten
    • Im Vergleich zum vorigen Gerät, soll das Ultrabook das mobile Arbeiten in unterschiedlichen Orten und Situationen ermöglichen.
    • Große Akkukapazität und lange Laufleistung sind sehr wichtig.
    • Die Performance des Ultrabooks ist mehr als gut für Textbearbeitung Internet und Mail geeignet und eigentlich nicht das wichtigste Auswahlkriterium.
    • Damit der Transport des Ultrabooks nicht zur Qual wird, sind natürlich das geringe Gewicht und kleine Abmessungen sehr wichtig.
    • Das Display sollte gute Leuchtstärke und möglichst keine Spiegelung aufweisen, damit das komfortable Arbeiten auch in helleren Umgebungen (wie im Park unter einem Baum oder im Zug) möglich ist.

Ich brauche das Ultrabook hauptsächlich für / als …

Mobiles Arbeiten

Bei einem Ultrabook das hauptsächlich für das „mobile Arbeiten“ benutzt werden soll, sollte man auf folgende Kriterien achten.

  • Akkukapazität
    • Die Akkukapazität ist eine sehr wichtige Größe, wenn es darum geht, Steckdosenunabhängig zu arbeiten. Zusammen mit den von Intel vorgeschriebenen Low-Voltage-Prozessoren sollte ein Ultrabook für das Arbeiten von unterwegs mindestens 6000 mAh Akkukapazität bzw. 8 Stunden Laufzeit bieten.
  • Mattes Display
    • Ein mattes Display kann das Arbeiten bei unterschiedlich Lichtverhältnissen sehr erleichtern. Leider werden die matten Displays immer seltener verbaut und sind bei Ultrabooks fast gar nicht mehr zu finden, da die Ultrabook-Modelle ab dem Jahr 2013, lt. der Intel-Anforderung, zwingend einen Touchscreen haben müssen. Ein Touchscreen hat aber immer eine glänzende Oberfläche, da das Glas in einem speziellen Produktionsverfahren extra gehärtet werden muss.
    • Bei zu stark spiegelnden Displays könnte eine matte Displayfolie Abhilfe schaffen. Diese minimiert nicht nur die Lichtreflexionen, sondern schützt das Display des Ultrabooks zusätzlich vor Kratzern und Fingerabdrücken.
  • Display-Helligkeit
    • Die Display-Helligkeit eines Ultrabooks wird meistens in cd/m² gemessen und ist ein sehr relevantes Kriterium für das mobile Arbeiten (z.B. das Arbeiten im Freien).
    • Je höher die maximale Helligkeit eines Displays ist, desto besser kann das Display die Lichtreflexionen und das Sonnenlicht kompensieren und dadurch ein komfortables Arbeiten ermöglichen.
    • Display-Helligkeit sollte für das mobile Arbeiten bei mindestens 300 cd/m² liegen.
  • Gewicht
    • Bei wechselnden Einsatzorten ist das geringe Gewicht der Geräte natürlich das A & O. Keiner möchte ständig ein „Drei-Killo-Gerät“ mit sich rumtragen. Das Gerät sollte nicht zur Last sondern sehr gerne mitgenommen werden. Zum Glück kommen bei den meisten Ultrabooks ehe nur leichte Materialien wie Aluminium, Magnesium und sogar Carbon zum Einsatz. Trotzdem sollte man darauf achten, dass das Ultrabook das Gewicht von 1,5 Kg für das Einsatzszenario „Mobiles Arbeiten“ nicht übersteigt.
  • Größe
    • Die Größe des Ultrabooks ist für das Szenario „mobiles Arbeiten“ ein relevanter Faktor. Die Größe sollte nicht zu klein ausfallen, da dadurch ein bequemes Arbeiten erschwert oder sogar verhindert wird. Auch ein zu großes und zu dickes Ultrabook sollte nicht gewählt werden, da dadurch natürlich die spontane Mitnahme bzw. der Transport erschwert wird.
    • Als eine gute Balance zwischen der Portabilität und dem Arbeitskomfort empfehlen wir folgende Größen für dieses Einsatzszenario:
      – Display-Größe: 12 Zoll – 13,5 Zoll
      – Ultrabook-Höhe: max. ca. 1,5 cm
      – Ultrabook-Breite: max. ca. 32 cm
      – Ultrabook-Tiefe: max. ca. 23 cm

Musik & Videowiedergabe

Wenn Du das Ultrabook hauptsächlich für „Musik & Videowiedergabe“ benutzen möchtest, dann solltest Du folgende Punkte beim Vergleich der Ultrabooks im Auge behalten.

  • Lautsprecher
    • Dass die Lautsprecher eines Ultrabooks, mangels eines großen Gehäusevolumens, die 3-Wege-Bass-Reflex-Standboxen für die Beschallung einer Partyhalle nicht ersetzen können, sollte wohl jedem klar sein. Allerdings kooperieren einige Ultrabook-Hersteller mit den Lautsprecherherstellern, die für ihre Qualität der Lautsprecher seit Jahren bekannt sind, um ihren Kunden eine bessere Audioqualität als die Konkurrenz bieten zu können.
    • Für Audio-Wiedergabe gibt es Geräte mit speziellen Eigenschaften z.B. die Ultrabooks „Transformer 3 Pro“ oder „Zenbook 3von Asus, die mit „SonicMaster Premium Harman Kardon Audio“ oder „Harman Kardon 4.0 Sound“ aus der Masse hervorstechen.
    • Auch sind die Ultrabooks „HP Spectre x360“ mit vier Lautsprechern von „Bang & Olufsen“ ausgestattet und liefern dadurch einen ausgezeichneten Sound.
    • Die Lenovo Yoga Modelle sind mit JBL-Lautsprechern ausgestattet, welche auch zu überzeugen wissen.
  • Displayhelligkeit
    • Die Helligkeit des Displays eines Ultrabooks wird meistens in cd/m² gemessen. Dieser Wert könnte relevant sein, falls mit dem Ultrabook Videos und Filme in hellen Räumen oder sogar im Freien wiedergeben und angeschaut werden sollen.
    • Je höher die maximale Helligkeit eines Displays ist, desto besser kann das Display die Lichtreflexionen und das Sonnenlicht kompensieren und dadurch ein angenehmeres Schauen ermöglichen.
    • Die Display-Helligkeit sollte für das Schauen der Videos im Freien bei mindestens 300 cd/m² liegen.
  • Full-HD Auflösung
    • Damit die Videoinhalte auf dem Display gestochen Scharf aussehen, sollte ein Full-HD-Display nicht fehlen.
  • Betriebsgeräusche
    • Laute Lüftergeräusche oder andere Betriebsgeräusche sollten während der Musik- bzw. Videowiedergabe bei den meisten Ultrabooks, im Vergleich zu Laptops oder Workstations, kein Problem darstellen, da die meisten Modelle, durch die verwendeten Stromsparkomponenten, recht leise sind.
    • Falls es aber gar Geräuschlos sein darf, dann sollte man den Fokus auf Lüfterlose (z.B. „Asus T100HA„) bzw. Wassergekühlte (z.b. „Acer Switch Alpha 12„) Modelle setzen.
  • Kopfhörerbuchse
    • Die Kopfhörerbuchse für den Störungsfreien Konsum der Medieninhalte ist natürlich bei den meisten Ultrabooks vorhanden. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass diese eine gute Position hat.
    • Beispielsweise zeigt das Ultrabook „Microsoft Surface Book“ in diesem Fall wie man es nicht unbedingt machen sollte. Dort wurde die Kopfhörerbuchse im oberen Display-Bereich eingebaut (das sieht man auch auf den Bildern), so dass das Kopfhörerkabel während der Wiedergabe über der Tastatur hängt.

Videobearbeitung

Wenn Du vorhast, das Ultrabook als Videobearbeitungs- bzw. Videoschnittmaschine einzusetzen, dann empfehlen wir Dir die nachfolgenden Punkte zu beachten.

  • CPU-Taktfrequenz
    • Um die Videosequenzen bzw. Videofilter in einer akzeptablen Zeitspanne zu rendern, zu encodieren und die Effekte flüssig und „on-the-fly“ darstellen zu können, ist die Prozessorgeschwindigkeit die relevanteste Größe, die es in Verbindung mit diesem Einsatzzweck zu beachten gilt. Ist die maximal mögliche Taktfrequenz des Prozessors zu gering, dann dauert das Fertigstellen des Videos gefühlte Ewigkeit. Auch kann die Echtzeit-Effektvorschau nicht flüssig genug ablaufen. Das bedeutet, dass die CPU-Frequenz (gemessen in GHz) für die Videobearbeitung nicht hoch genug sein kann.
    • Die Empfehlung lautet:
      CPU-Typ: Intel Core i5 oder noch besser i7, mit mind. 2,3 GHz im Normalmodus und mind. 2,8 GHz im Turbomodus.
  • RAM-Größe
    • Damit das meistens recht große und schwerfällige Videobearbeitungssoftwarepaket schnell geöffnet und flüssig bedient werden kann, ist die ausreichende Arbeitsspeichergröße wichtig.
    • Je nachdem, wie viele Anwendungen Du auf deinem Ultrabook im Hintergrund parallel geöffnet laufen lassen möchtest, empfehlen wir heutzutage die RAM-Größe von mind. 6 GB oder noch besser mind. 8 GB im Ultrabook zu haben.
  • Grafikkarte
    • Eine dedizierte Grafikkarte (z.B. eine Nvidia GeForce) ist zwar keine Voraussetzung für die Videobearbeitung, kann aber – falls von der Video-Software unterstützt – beim Rendering dem Prozessor „unter die Arme greifen“ und so die Fertigstellung der Videokonvertierung enorm beschleunigen.
    • Leider ist eine dedizierte, also nicht in die CPU eingebaute Grafikkarte, in einem Ultrabook wegen Gewichtseinsparung keine Selbstverständlichkeit und ist vergleichsweise selten anzutreffen. Als Beispiel sei hier das sehr leistungsfähige „Microsoft Surface Book“ mit der eingebauten dedizierten Grafikkarte „Nvidia GeForce 940M“ genannt.
  • Speicherplatz
    • Falls die Rohdaten und fertige Mediendateien nicht auf z.B. einem Netzwerkspeicher (NAS), einem Cloudspeicher oder Ähnlichem, sondern lokal auf dem Ultrabook abgelegt bzw. archiviert werden sollen, dann empfehlen wir dir ein Gerät mit ausreichend großen Festplatte, bzw. SSD (ab 500 GB) auszuwählen. Die Größe hängt natürlich von der Menge Deines Rohmaterials und der Komprimierung bzw. dem Codec der Videos ab.

Gaming

Eigentlich sind die Ultrabooks, im Vergleich zu ihren größeren Brüdern (Notebooks und Tower-PCs) für das 3D-Gaming nur bedingt geeignet, da die Ultrabook-Hersteller die Geräte (nicht zuletzt dank der von Intel festgelegten Spezifikationen) für andere Szenarien (wie mobiles Arbeiten) optimieren.

Es gibt aber auch Ultrabook-Modelle, die sich doch recht gut für das 3D-Gaming einsetzen lassen. Da wäre z.b. das sehr leistungsfähige Microsoft Surface Book mit der eingebauten, dedizierten Grafikkarte „Nvidia GeForce 940M“.

Auch die Geräte Namens „Razer Blade“ (außer Stealth-Modellen) sind im Ultrabook Vergleich sehr gut für 3D-Spiele geeignet, da sie einen einen echten, leistungsfähigen Desktop-Prozessor (keinen mobilen Prozessor) und eine echte, dedizierte Grafikkarte „Nvidia GeForce GTX“ besitzen.

Es gibt auch Ultrabook-Modelle, welche die Vorteile des Ultrabooks (kompakte Gehäusegröße, geringes Gewicht, lange Akkulaufzeit) mit den Vorteilen eines stationären und leistungsfähigen Gaming-Computers vereinen. Diese Vorteile werden von den Ultrabook-Herstellern dadurch erreicht, indem in das Ultrabook selbst nur mobile, sparsame Hardware-Varianten eingebaut und die stromhungrigen, leistungsfähigen Komponenten (wie eine vollwertige Grafikkarte) in ein externes, optional anzuschließendes Gehäuse (als eine Art Erweiterungsmodul) ausgelagert werden. Mit diesem Trick erhält man als Kunde ein Ultrabook für Unterwegs und eine Gaming-Maschine für Zuhause.
Um nur einige Beispiele der Ultrabook-Modelle zu nennen, die diese Möglichkeit unterstützen: Die Ultrabooks des Gaming-Laptop-Herstellers „Razer“ mit der Modellbezeichnung „Razer Blade Stealth“ bieten die Unterstützung für externe Grafikkarte Razer Core (über Thunderbold 3 Schnittstelle). Auch der Hersteller Asus bietet mit dem Modell „Asus Transformer 3 Pro“ ein Ultrabook an, welches den Anschluss eines externen Grafikkarten-Docks „ROG XG Station 2“ für Spiele in 4K-Auflösung und VR-Anwendungen unterstützt.

Falls Du also mit dem Ultrabook zocken willst, solltest Du folgende Kriterien im Ultrabook Vergleich beachten.

  • Grafikkarte
    • Eine dedizierte Grafikkarte (z.B. eine Nvidia GeForce) ist Pflicht, falls du recht aktuelle 3D-Games flüssig auf dem Ultrabook zocken willst. Die meistens vorhandene, in die CPU integrierte Grafikkarte von Intel (z.B. „Intel HD 520“) ist nur für ältere 3D-Games mit niedriger Detailstufe ausreichend schnell.
    • Leider ist eine dedizierte, sprich nicht in die CPU eingebaute Grafikkarte, in einem Ultrabook wegen Gewichtseinsparung keine Selbstverständlichkeit und ist vergleichsweise selten anzutreffen. Achte auf eine entweder direkt in das Ultrabook eingebaute Nvidia Grafikkarte oder auf die Möglichkeit, eine optional erhältliche Grafikkarte extern (meistens über USB-C bzw. Thunderbold-Schnittstelle) anschließen zu können.
  • CPU-Taktfrequenz
    • Der Prozessortakt ist für dieses Anwendungsszenario nicht der relevanteste Faktor. Trotzdem sollte dieser nicht zu tief liegen, um noch ausreichende Leistung abrufen zu können.
    • Die Empfehlung lautet:
      CPU-Typ: Mindestens Intel Core i5 mit mind. 2,3 GHz im Normalmodus und mind. 2,8 GHz im Turbomodus.
    • Den Prozessortyp und die Geschwindigkeit erfährst Du auch in unserem Ultrabook Vergleich.
  • Speicherplatz
    • Falls du die Spiele spielst, die nicht aus der Cloud gestreamt werden, sondern lokal auf dem Ultrabook installiert werden sollen, dann empfehlen wir ein Gerät mit ausreichend großen Festplatte, bzw. SSD (ab 250 GB oder noch besser 500 GB oder sogar 1TB und größer) auszuwählen. Die Größe hängt natürlich davon ab, wie viele Programme bzw. Spiele du sonst noch installieren möchtest, wir würden aber mittlerweile von Größen kleiner als 500 GB abraten, da der freie Speicherplatz auch schon durch Windows-Komponenten und Updates mit der Zeit stark reduziert wird.
  • Tastaturbeleuchtung
    • Die beleuchtete Tastatur könnte für Dich eine Rolle spielen, falls Du auch mal gerne auf einer LAN-Party bzw. im Dunkeln spielst.

Studium

Die Ultrabooks sind wie geschaffen für die Benutzung im Studium. Folgende Kriterien sollten für Dich dabei besonders interessant sein.

  • Betriebsgeräusche
    • Laute Lüftergeräusche oder andere Betriebsgeräusche sollten während der Vorlesung bzw. in der Bilbliothek bei den meisten Ultrabook-Modellen, im Vergleich zu Laptops oder Workstations, kein Problem darstellen, da die meisten Ultrabooks, durch die verwendeten Stromsparkomponenten nicht sehr warm werden und deshalb recht leise sind.
    • Falls es aber gar Geräuschlos sein darf, dann gibt es einige Lüfterlose (z.B. „Asus T100HA„) bzw. Wassergekühlte (z.b. „Acer Switch Alpha 12„) Modelle.
  • Gewicht
    • Bei wechselnden Einsatzorten ist das geringe Gewicht der Geräte natürlich das A & O. Keiner möchte ständig ein „Drei-Killo-Gerät“ mit sich rumtragen. Das Gerät sollte nicht zur Last sondern sehr gerne mitgenommen werden. Zum Glück kommen bei den meisten Ultrabooks ehe nur leichte Materialien wie Aluminium, Magnesium und sogar Carbon zum Einsatz. Trotzdem sollte man darauf achten, dass das Ultrabook das Gewicht von 1,5 Kg nicht überschreitet damit ein jederzeit komfortables Mitnehmen möglich ist.
  • Größe
    • Die Größe des Ultrabooks ist für die Benutzung im Studium ein relevanter Faktor. Die Gerätegröße sollte nicht zu klein ausfallen, da dadurch ein bequemes Arbeiten mit dem Ultrabook verhindert bzw. erschwert wird. Auch zu groß und zu dick sollte ein Ultrabook nicht gewählt werden, da dadurch natürlich die spontane Mitnahme bzw. der Transport erschwert wird.
    • Als eine gute Balance zwischen der Portabilität und dem Arbeitskomfort empfehlen wir folgende Größen für dieses Einsatzszenario:
      – Display-Größe: 10 Zoll – 13,5 Zoll
      – Ultrabook-Höhe: max. ca. 1,5 cm
      – Ultrabook-Breite: max. ca. 32 cm
      – Ultrabook-Tiefe: max. ca. 23 cm
  • Akkukapazität
    • Die Akkukapazität ist eine sehr wichtige Größe, wenn es darum geht, Steckdosenunabhängig zu arbeiten. Zusammen mit den von Intel vorgeschriebenen Low-Voltage-Prozessoren sollte ein Ultrabook für das steckdosenunabhängiges Arbeiten mindestens 6000 mAh Akkukapazität bzw. 8 Stunden Laufzeit bieten.
  • Stifteingabe / Touchscreen
    • Die Möglichkeit, die Eingaben und Notizen per Stift bzw. Stylus zu tätigen, könnte das Studentenleben erheblich erleichtern. Dadurch ist es nämlich möglich, die Notizen direkt und Handschriftlich in ein Dokument, eine PDF-Datei oder ein Notizen-Programm reinzuschreiben und bei Bedarf in einen durchsuchbaren Text konvertieren zu lassen (Stichwort OCR).
  • Nutzung als Tablet
    • Mittlerweile gibt es auch Ultrabook-Modelle auf dem Markt, die z.B. durch das umklappen des Bildschirms (Convertible) oder durch die Trennung des Bildschirmes von der Tastatur (Detachable), ein Tablet ähnliches Handling bieten.
    • Ein Student kann mit dieser Technik sein Ultrabook in Handumdrehen in ein Tablet verwandeln, und so z.B. in der Bahn ganz bequem die Skripte, Notizen oder eBooks lesen und mit dem Stylus bearbeiten.

Office & Internet

Für reine Office & Internet Anwendungen sind die Anforderungen an das Ultrabook im Vergleich zu anderen Anwendungsszenarien recht gering. Weiter unten sind die für dieses Anwendungsszenario eventuell relevanten Kriterien aufgeführt.

  • Mattes Display
    • Ein mattes Display kann das Arbeiten bei unterschiedlich Lichtverhältnissen sehr erleichtern. Leider werden die matten Displays immer seltener verbaut und bei Ultrabooks fast gar nicht mehr zu finden, da die Ultrabook-Modelle ab dem Jahr 2013, lt. der Intel-Anforderung, zwingend einen Touchscreen haben müssen. Ein Touchscreen hat aber immer eine glänzende Oberfläche, da das Glas in einem speziellen Produktionsverfahren extra gehärtet werden muss.
    • Bei zu stark spiegelnden Displays könnte eine matte Displayfolie Abhilfe schaffen. Diese minimiert nicht nur die Lichtreflexionen, sondern schützt das Display des Ultrabooks zusätzlich vor Kratzern und Fingerabdrücken.
  • Display-Helligkeit
    • Die Display-Helligkeit eines Ultrabooks wird meistens in cd/m² gemessen und ist ein sehr relevantes Kriterium für das mobile Arbeiten (im Freien).
    • Je höher die maximale Helligkeit eines Displays ist, desto besser kann das Display die Lichtreflexionen und das Sonnenlicht kompensieren und dadurch ein komfortables Arbeiten ermöglichen.
    • Für dieses Anwendungsszenario sollte die Display-Helligkeit bei mindestens 200 cd/m² liegen.
  • Nutzung als Tablet
    • Mittlerweile gibt es auch Ultrabook-Modelle auf dem Markt, die z.B. durch das umklappen des Bildschirms (Convertible) oder durch die Trennung des Bildschirmes von der Tastatur (Detachable), ein Tablet ähnliches Handling bieten.
    • Das Ultrabook kann mit dieser Technik in Handumdrehen in ein Tablet-PC verwandelt werden, und so z.B. in der Bahn ganz bequem die Dokumente, Notizen oder eBooks lesen und im Internet Surfen.
  • Beleuchtete Tastatur
    • Für viele, die keine 10-Fingersystem beim Tippen beherrschen, ist die beleuchtete Tastatur ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des Ultrabooks. Aber auch für die, die das schnelle 10-Fingern-Tippen beherrschen profitieren von den beleuchteten Tasten, da man nicht immer längere Texte mit allen Fingern eingibt, sondern öfters mal auch einzelne Tasten drücken muss. Seien es auch nur die Funktions- bzw. Sondertasten um mal eben z.B. zur späten Stunde, wenn schon das gemütliche, nicht mehr so helle Licht brennt, die Lautstärke oder die Displayhelligkeit einzustellen.

Business

Die Ultrabooks aus der Kategorie „Business“ müssen gleichzeitig schick, ausdauernd, nicht zu schwer und sicher sein. Hier unten findest Du Details, auf die Du bei Deinem Ultrabook Vergleich achten solltest, damit du ein Ultrabook findest, welches sich perfekt in Dein Business-Alltag integriert.

  • Schick und Edel
    • Im Business-Alltag schadet es sicherlich nicht, wenn das Business-Ultrabook schick und Edel aussieht und mit hochwertigen Materialien wie Magnesiumlegierung, Flugzeugaluminium o.Ä. glänzen kann.
  • Mattes Display
    • Ein mattes Display kann das Arbeiten bei unterschiedlich Lichtverhältnissen sehr erleichtern. Leider werden Displays mit matter Oberfläche immer seltener verbaut und sind bei Ultrabooks fast gar nicht mehr zu finden, da die Ultrabook-Modelle ab dem Jahr 2013, lt. der Intel-Anforderung, zwingend einen Touchscreen haben müssen. Ein Touchscreen hat aber immer eine glänzende Oberfläche, da das Glas in einem speziellen Produktionsverfahren extra gehärtet werden muss, damit es z.B. den Mikrokratzern widerstehen und den „Touch-Alltag“ erfolgreich und ohne Beschädigungen meistern kann.
    • Bei zu stark spiegelnden Displays könnte eine matte Displayfolie Abhilfe schaffen. Diese minimiert nicht nur die Lichtreflexionen, sondern schützt das Display des Ultrabooks zusätzlich vor Kratzern und Fingerabdrücken.
  • Gewicht
    • Bei wechselnden Einsatzorten ist das geringe Gewicht der Geräte natürlich das A & O. Keiner möchte ständig ein „Drei-Killo-Gerät“ mit sich rumtragen. Das Gerät sollte nicht zur Last und sondern gerne und einfach mitgenommen werden. Zum Glück kommen bei den meisten Ultrabooks ehe nur leichte Materialien wie Aluminium, Magnesium und sogar Carbon zum Einsatz. Trotzdem sollte man darauf achten, dass das Ultrabook das Gewicht von 1,5 Kg nicht übersteigt und ein jederzeit komfortables Mitnehmen und Hantieren möglich ist.
  • Akkukapazität
    • Die Akkukapazität ist eine sehr wichtige Größe, wenn es darum geht, Steckdosenunabhängig zu arbeiten. Ein Ultrabook sollte (zusammen mit den von Intel vorgeschriebenen und standardmäßig eingebauten Low-Voltage-Prozessoren) mindestens 6000 mAh Akkukapazität bzw. 8 Stunden Laufzeit bieten, damit man im Busines-Alltag nicht ständig die Ausschau nach Steckdosen halten muss. Es wirkt auch wenig professionell, wenn das Gerät während eines wichtigen Meetings oder einer Kundenpräsentation einfach ausgeht, weil der Akku nicht durchgehalten hat und gerade jetzt kein Ladekabel zur Verfügung steht.
  • Videoausgang
    • Da die Ultrabooks auf geringes Gewicht und Kompaktheit optimiert sind, sind direkt am Gerät oft nur noch die nötigsten und gängigsten Anschlüsse vorhanden (z.B. USB-3). Im Business-Alltag ist es aber oft notwendig, das Ultrabook z.B. für ein Meeting oder eine Präsentation an einen größeren Bildschirm oder Beamer anzuschließen, um den Anwesenden eigene Inhalte unkompliziert (ohne Netzwerkkonfiguration o.Ä.) zeigen zu können. Zu diesem Zweck sollte am Ultrabook nach Möglichkeit eine Videoausgangsbuchse in Form einer HDMI , Micro-HDMI oder Displayport-Schnittstelle vorhanden sein.
    • Falls Dir ein Ultrabook eigentlich ganz gut gefällt, aber keine passende Schnittstelle bietet, dann kannst Du zur Not auch einen Adapter benutzen, der z.B. über USB-3 oder USB-3.1 Typ C Buchse eine passende Schnittstelle zur Verfügung stellt.
  • Fingerabdruckscanner
    • Da das Thema Sicherheit im Unternehmens- bzw. Business-Bereich nicht zu vernachlässigen ist, könnte ein Fingerabdruckscanner am Ultrabook ein hilfreiches Feature sein.

Workstation

Ultrabooks sind Geräte, die eigentlich für den mobilen Einsatz konzipiert und optimiert wurden. Falls Du das Ultrabook trotzdem als eine schicke und platzsparende Workstation bzw. als Arbeitsplatzrechner für den stationären Einsatz einsetzen möchtest, dann könnten folgende Punkte für Dich relevant sein, um das richtige Gerät zu finden.

  • CPU-Taktfrequenz
    • Der Prozessortakt ist für dieses Anwendungsszenario eine relativ relevante Größe, um möglichst nah an die Leistung von stationären PCs ranzukommen. Der CPU-Takt sollte nicht zu tief liegen, um noch vergleichsweise ausreichende Leistung abrufen zu können.
    • Die Empfehlung lautet:
      CPU-Typ: Intel Core i5 oder besser Intel Core i7 mit mind. 2,3 GHz im Normalmodus und mind. 2,8 GHz im Turbomodus.
    • Den Prozessortyp und die Geschwindigkeit erfährst Du auch in unserem Ultrabook Vergleich.
  • RAM-Größe
    • Die stationären PCs sind mittlerweile, dank der niedrigen RAM-Riegel-Preisen, recht gut ausgestattet, was den Arbeitsspeicher angeht. Zumal in dem Bereich, die für Laptops relevanten Kriterien wie Gewicht, Stromsparsamkeit und Gehäusegröße, eher eine untergeordnete Rolle spielen.
    • Je nachdem, wie viele/große Anwendungen Du auf deinem Ultrabook im Hintergrund bzw. parallel laufen lassen möchtest, empfehlen wir in diesem Fall die RAM-Größe von mind. 8 GB oder noch besser mind. 16 GB im Ultrabook zu haben.
  • Grafikkarte
    • Eine dedizierte Grafikkarte (z.B. eine Nvidia GeForce) ist in normalen PCs heutzutage nichts außergewöhnliches mehr und gehört sogar zur Pflichtausstattung, falls du recht aktuelle 3D-Games flüssig zocken willst. Die meistens im Ultrabook eingebaute, in die CPU integrierte Grafikkarte von Intel (z.B. „Intel HD 520“) ist nur für ältere 3D-Games mit niedriger Detailstufe ausreichend schnell.
    • Leider ist eine dedizierte, also nicht in die CPU eingebaute Grafikkarte, in einem Ultrabook wegen Gewichtseinsparung keine Selbstverständlichkeit und ist vergleichsweise selten anzutreffen. Als Beispiel sei hier das sehr leistungsfähige Ultrabook Microsoft Surface Book mit der eingebauten dedizierten Grafikkarte „Nvidia GeForce 940M“ genannt.
    • Auch die Geräte Namens „Razer Blade“ (außer Stealth-Modellen) sind im Vergleich sehr gut für 3D-Spiele geeignet, da sie einen einen echten, leistungsfähigen Desktop-Prozessor (keinen mobilen Prozessor) und eine echte, dedizierte Grafikkarte „Nvidia GeForce GTX“ besitzen. Mit Hilfe des Ultrabook Vergleichs findest Du heraus, ob das Ultrabook eine dedizierte Grafikkarte hat.
    • Auf dem Ultrabook-Markt gibt es Ultrabook-Modelle, welche all die die Vorteile des Ultrabooks (kompakte Gehäusegröße, geringes Gewicht, lange Akkulaufzeit) mit den Vorteilen einer stationären und leistungsfähigen Workstation vereinen. Diese Vorteile werden von den Ultrabook-Herstellern dadurch erreicht, indem in das Ultrabook nur mobile, sparsame Hardware-Varianten eingebaut werden und die stromhungrigen, leistungsfähigen Komponenten (wie eine vollwertige Grafikkarte) werden einfach in ein externes, optional anzuschließendes Gehäuse (als eine Art Erweiterungsmodul) ausgelagert. Mit diesem Trick erhält man als Kunde ein Ultrabook für Unterwegs und einen leistungsfähigen Computer und Gaming-Maschine für Zuhause.
      Die Ultrabooks des Gaming-Laptop-Herstellers „Razer“ mit der Modellbezeichnung „Razer Blade Stealth“ bieten die Unterstützung für externe Grafikkarte Razer Core (über Thunderbold 3 Schnittstelle).
      Auch der Hersteller Asus bietet mit dem Modell „Asus Transformer 3 Pro“ ein Ultrabook an, welches den Anschluss eines externen Grafikkarten-Docks „ROG XG Station 2“ für Spiele in 4K-Auflösung und VR-Anwendungen unterstützt.
  • Speicherplatz
    • Falls du Spiele spielst, die nicht aus der Cloud gestreamt werden, sondern lokal auf dem Ultrabook installiert werden sollen oder falls du größere Datenbestände wie Video- und Musikarchive hast, dann empfehlen wir Dir ein Gerät aus unserem Ultrabook Vergleich mit einer ausreichend großen Festplatte, bzw. SSD (ab 250 GB oder noch besser 500 GB) auszuwählen. Die Größe hängt natürlich davon ab, wie viele Programme bzw. Spiele du sonst noch installieren möchtest, wir würden aber mittlerweile von Größen kleiner als 500 GB abraten, da der freie Speicherplatz auch schon durch Windows-Komponenten und Updates mit der Zeit stark reduziert wird. Und wer will schon bei einem neuen, teuren Hightech-Gerät ständig auf die Festplattenbelegung schauen und dauernd die Datenträgerbereinigung laufen lassen müssen.
  • DVD-Laufwerk
    • Ein optisches Laufwerk (CD- bzw. DVD-Laufwerk) wird von den Herstellern in die Ultrabooks zwecks Platz- und Gewichtseinsparung nicht eingebaut. Falls Du also ein optisches Laufwerk benötigst, dann könntest Du Dir ein externes Laufwerk zulegen (welches über den USB-Port angeschlossen wird) oder evtl. den Kauf eines Laptops anstatt des Ultrabooks in Erwägung ziehen.
  • Videoausgang und andere Schnittstellen
    • Da die Ultrabooks auf geringes Gewicht und Kompaktheit optimiert sind, sind direkt am Gerät oft nur noch die nötigsten und gängigsten Anschlüsse vorhanden (z.B. USB-3). Im stationären Einsatz ist es aber oft nötig, sein Gerät an einen größeren Bildschirm und/oder an eine Netzwerkanschlußdose anzuschließen. Zu diesem Zweck sollten am Ultrabook nach Möglichkeit passende Schnittstellen wie Videoausgangsbuchse in Form einer HDMI , Micro-HDMI oder Displayport-Schnittstelle und LAN-Anschluß vorhanden sein. In unserem Ultrabook Vergleich kannst Du die am Ultrabook vorhandenen Schnittstellen vergleichen.
    • Falls Dir ein Ultrabook eigentlich ganz gut gefällt, aber keine passende Schnittstelle bietet, dann kannst Du zur Not auch einen Adapter bzw. eine Dockingstation benutzen, der/die z.B. über USB-3 oder USB-3.1 Typ C Buchse eine passende Schnittstelle zur Verfügung stellt.
      Einige Ultrabook-Hersteller bieten für Ihre Geräte eine Art Anschluss-Box an. Z.B. gibt es für das Ultrabook „Asus Transformer 3 Pro“ ein sogenanntes „Universal Dock“ mit Anschlüssen, die das Ultrabook selbst nicht bietet wie LAN-Port, VGA und 3-in1-Kartenleser.

Allrounder (So ziemlich alles)

Es ist nicht leicht einen Allrounder, also ein Ultrabook welches so ziemlich alle Einsatzbereiche perfekt abdeckt, zu finden, da jedes Gerät meistens seine Stärken und Schwächen hat. Oft hat das Ultrabook zwar genug Power was die Leistung angeht, ist dann aber zu groß und zu schwer, um es noch bequem transportieren zu können.

Eine dedizierte Grafikkarte für das 3D-Gaming oder 3D-Rendering ist sehr selten in Ultrabooks zu finden.

Und wenn es die Alleskönner unter den Ultrabooks gibt, dann sind diese meistens nur in den hochpreisigen Bereichen zu finden.

Laut diversen Testsurteilen ist beispielsweise das Ultrabook „Microsoft Surface Book“ mit seiner echten Nvidia GeForce-Grafikkarte so ein Alleskönner-Ultrabook, welches alle Einsatzbereiche abdeckt und trotzdem noch bezahlbar bleibt.

Die TOP-Eigenschaften dieses Ultrabooks auf einen Blick:

  • Detachable (auch als Tablet nutzbar).
  • Perfekte Displaygröße von 13,5 Zoll.
  • Sehr große Displayauflösung von 3000×2000 (QHD) Punkten.
  • Extrem hohe Helligkeit (438 cd/m²) und sehr starker Kontrast.
  • Touchscreen.
  • SSD-Größe bis zu 1TB.
  • Sehr hohe Prozessorgeschwindigkeit von 2,6 bzw. 3,4 GHz.
  • RAM-Größe bis zu 16 GB.
  • Eine dedizierte Grafikkarte (Nvidia GeForce 940M).
  • Ein großer Akku, der durch die Tastatur noch erweitert wird.
  • Akkulaufzeit von max. 12 Stunden.
  • Tastaturbeleuchtung
  • Displayport als Videoausgang
  • Inklusive eines Eingabestiftes (Stylus)
  • Magnesiumgehäuse (für Stabilität, Leichtigkeit und Kratzfestigkeit)
  • Front-Infrarotkamera (für passwortfreien Windows Hello Login per Iris-Scanner)
  • Und das alles bei einem Gewicht von nur 1,5 Kg.

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